Einige Informationen zur Gesundheit in Deutschland

Gibt es für den Menschen ein wertvolleres Gut als die Gesundheit? Viele mögen diese Frage sofort mit einem Nein beantworten, und sie haben Recht. Denn wenn wir krank sind – und vor allem über einen längeren Zeitraum – kommt unweigerlich die finanzielle Sicherheit unserer Familie in große Gefahr. Wer in dieser Situation größere Anschaffungen getätigt hat und bei der Bank in der Kreide steht, kann sehr schnell in eine Schieflage geraten. Es beginnt ein stetiger Abwärtsstrudel, aus dem nur zu entkommen ist, wenn die Gesundheit vollständig wieder hergestellt wurde.
 
Und ebenfalls ganz unabhängig davon, wie krank oder gesund wir uns persönlich fühlen, gibt es natürlich ganz konkrete Zahlen zur allgemeinen Gesundheit in Deutschland. Sie werden regelmäßig vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Darüber hinaus gibt es die GEDA-Studie, die vom renommierten Robert-Koch-Institut erhoben wird. Die Wissenschaftler befragen einige Tausend Menschen, die zwischen 18 und 91 Jahre alt sind. In die Ergebnisse fließen aber auch Daten von den Krankenkassen und den verschiedensten Behörden ein. Zusammen ergeben sie eine wichtige Grundlage für Entscheidungen in der Gesundheitspolitik. Aber auch die Krankenkassen selbst sammeln natürlich regelmäßig die Gesundheits- und Krankheitsdaten ihrer Mitglieder. Sie werden sowohl online als auch in gedruckten Ausgaben publiziert und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Gesellschaft soll schließlich erfahren, wie es um die Maßnahmen zur Vorbeugung von Krankheiten und den weiteren Verlauf der Kosten steht, die uns allen aufgebürdet werden müssen. Und nicht zuletzt: Was sollten die politischen Entscheidungsträger in die Wege leiten, um erstens die Gesundheit zu fördern und zweitens die Spirale der Kosten einzudämmen?
 

 
 
Wie so vieles werden auch die Grundlagen dafür, wie krank oder wie gesund ein Mensch sein Leben lang ist, in frühester Kindheit gelegt. Aus diesem Grund nimmt die Beobachtung der modernen Lebensweise von Kindern, aber auch die regelmäßige Befragung ihrer Eltern und von Kinderärzten einen breiten Raum ein. So musste kürzlich festgestellt werden, dass sich unsere Kinder kaum noch bewegen und sozusagen im Sitzen groß werden. Sie sitzen über viele Stunden in der Schule und danach zu Hause an ihren Schulaufgaben, vor dem PC und vor dem Fernseher. Die so sorgfältig angelegten Spielplätze sind verwaist oder werden von Jugendlichen und anderen Personen als Treffpunkt genutzt. Und kaum mehr ist das Kinderlachen aus früheren Zeiten noch in den Straßen zu vernehmen. Wenn überhaupt, findet die körperliche Bewegung der Kinder nur noch in Vereinen statt.
 
Spirulina und SportGanz unabhängig von diesen wissenschaftlichen Erhebungen ist es weder ein Geheimnis noch ein Wunder, dass die Kosten, die jedes Jahr im Gesundheitswesen aufgewendet werden, immer weiter steigen. Im Jahr 2014 lagen sie bei 328 Milliarden Euro, was einen großen Teil des Bruttoinlandsprodukts ausmacht. Ein nicht zu unterschätzendes Problem in diesem Zusammenhang ist Adipositas (Übergewicht), denn über die Hälfte der Bevölkerung – nämlich 52,4 % – ist davon betroffen. Genauer gesagt sind 53 % der Frauen und 67,1 % der Männer von dieser Erkrankung betroffen. Ausschlaggebend ist der BMI – der Body-Maß-Index – der bei diesen Menschen einen Wert von über 25 erreicht hat. Schuld an diesen hohen Zahlen ist die mangelnde Bewegung und über Jahre hinweg falsche Ernährung. Zu viel Fettes, zu viel Süßes und vor allem der Konsum von Fast Food und allgemein industriell vorgefertigter Nahrung fordern ihren Tribut! Was auf den ersten Blick so bequem und lecker anmutet, kostet den Betroffenen die Gesundheit und nicht zuletzt der Gesellschaft Unsummen an Geld. In nicht wenigen Fällen ist Diabetes des Typs 2 eine direkte Folge von Fettleibigkeit. In Deutschland leiden bereits weit mehr als vier Millionen Menschen unter dieser Erkrankung. Um die Frage „Wie gesund sind die Menschen in Deutschland?“ beantworten zu können, spielt aber auch der psychische Zustand der Bevölkerung eine nicht unwesentliche Rolle. Die Probleme in diesem Bereich nehmen ebenfalls von Jahr zu Jahr zu.
 
SpirulinaDabei steigt das Risiko an einem Burnout zu erkranken mit dem Alter und dem Einkommen. Darüber hinaus sind auch Schlafstörungen eher die Regel als die Ausnahme, die ja ein erstes Indiz für den Burnout darstellen. Aber auch die Fälle von Depressionen nehmen zu, hier sind am meisten die Menschen betroffen, die allgemein soziale Schwierigkeiten haben und über ein eher niedriges Einkommen verfügen. Zu den so genannten Volkskrankheiten gehört aber auch Bluthochdruck. Über ein Viertel der gesamten Bevölkerung ist hiervon betroffen. Knapp danach in der Rangliste kommen die vielfältigen Rückenleiden, die zu einem großen Teil der vermehrt sitzenden Tätigkeit in den deutschen Büros zu schulden sind. Nicht zu vergessen sind hier natürlich auch die tödlichen Krankheiten. Trugen sie in früheren Zeiten Bezeichnungen wie zum Beispiel Pocken, Pest oder Spanische Grippe, versetzen heutzutage vor allem die koronaren Herzerkrankungen die Menschen in absolute Alarmbereitschaft und Panik. Ein Herzinfarkt kann „wie ein Dieb in der Nacht“ kommen: Unbemerkt und plötzlich, und dann geht gar nichts mehr. Alle Pläne für die nächste Zukunft sind von einem Augenblick auf den anderen über den Haufen geworfen. Diese Erkrankung fordert Jahr für Jahr weit über 100.000 Todesopfer. Aber zum Glück gibt es auch eine ganze Reihe von Maßnahmen, die sehr gut geeignet sind das Risiko weitestgehend zu minimieren. Dazu gehört in erster Linie die gesunde und bewusste Ernährung, aber auch der unbedingte und möglichst zeitnahe Behandlungsbedarf von Diabetes und Bluthochdruck.
 
SpirulinaZu den Erkrankungen, die unweigerlich mit dem Tode enden, gehört entgegen landläufiger Meinungen aber auch die Demenz. Dies deshalb, weil die Betroffenen in vielen Fällen einfach vergessen ausreichend Nahrung zu sich zu nehmen. Das Immunsystem wird auf diese Weise mehr und mehr geschwächt, und die Folge ist eine tödliche Infektion. Es bereitet große Sorge, dass immer mehr Menschen unter diesen Beschwerden erkranken. Sie sind im fortgeschrittenen Alter, bewegen sich wenig und hören auf sich geistig zu fordern. Allen wissenschaftlichen Erhebungen steht das subjektive Empfinden der Menschen signifikant entgegen. So bezeichnen nach dem vorgenannten Bericht des Robert-Koch-Instituts ganze drei Viertel der Befragten den augenblicklichen Zustand ihrer persönlichen Gesundheit als gut oder sogar sehr gut. Und um ein weiteres Mal die Statistik zu Rate zu ziehen: Menschen, die über ein höheres Einkommen verfügen, leben durchschnittlich elf Jahre länger. Im Hinblick auf die soziale Verantwortung unserer modernen Gesellschaft in Deutschland lässt das tief blicken.
 
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Zusammenfassung
Einige Informationen zur Gesundheit in Deutschland
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Einige Informationen zur Gesundheit in Deutschland
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Gibt es für den Menschen ein wertvolleres Gut als die Gesundheit?
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ESOVita
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20. Juni 2016 | Posted in Gesundheit
Diese Autor hat veröffentlicht 2 Artikeln. Mehr Infos über den Autor kommt bald.

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