Ist Testosteron steigern sinnvoll?

Diese Grundsatzfrage kann ganz klar mit einem Ja beantwortet werden. Produziert der Körper nicht ausreichend Testosteron, schwindet nämlich die Lebensqualität. Dies betrifft auch Frauen und nicht wie oft fälschlicherweise angenommen nur Männer. Es kann unterschiedliche Gründe haben, wieso der Testosteron-Spiegel aus dem Gleichgewicht geraten kann. Das muss nicht zwingend organische Ursachen haben. Testosteron ist ein Androgen. Obwohl es sich hier um ein männliches Geschlechtshormon handelt, tragen auch Frauen dieses Hormon in sich. Ein Testosteron-Mangel äußert sich durch den Verlust von Power, in Lustlosigkeit und allgemeinen Schwächen. Auf diese Weise sackt das allgemeine Wohlbefinden signifikant ab. Über eine Blutanalyse kann ein Arzt feststellen, ob sich der Testosteron-Spiegel in einem Normalwert befindet. Wie bei allem im Leben ist weder zu viel noch zu wenig der Massstab aller Dinge. So gibt es auch beim Testosteron-Spiegel Referenzwerte, die als „normal“ bezeichnet werden. Zu viel Testosteron kann sich in Aggressivität und sehr dominantem Verhalten äußern. Produziert der Körper eigenständig übermäßig viel Testosteron, kann dagegen kaum etwas unternommen werden. Im umgekehrten Fall kann viel unternommen werden, diese Produktion auf natürliche Art und Weise zu steigern.

Künstliches Testosteron in Form von Spritzen und auch Gels, wie es in den vereinigten Staaten von Amerika oft angewandt wird, sollte allerdings die allerletzte Option sein. Denn hier sind zum Teil gravierende Nebenerscheinungen zu erwarten. So kann ganz simpel eine Nahrungsumstellung schon einiges dazu beitragen, die Produktion von Testosteron anzuregen. Alle Lebensmittel mit natürlichem Carotinoid wie Früchte und Gemüse sind geeignet. Lachsforellen, die natürlich aufgewachsen sind, tragen ebenfalls einen hohen Anteil dieser Carotinoide in sich. Die rötliche Farbe des Fleisches wird durch die natürliche Nahrungsaufnahme von Algen und kleinen Krustentieren erzeugt. Allerdings fällt es uns Laien schwer eine „echte Lachsforelle“ von einer gezüchteten Regenbogenforelle zu unterscheiden. Auch diese haben ein rötliches Fleisch, was aber mit künstlichen Carotinoiden angefüttert wird. An sich ist es eigentlich ein Betrug an den Konsumenten gezüchtete Regenbogenforellen als Lachsforellen zu verkaufen. Das Gesetz lässt es anscheinend jedoch zu. Der Handel bietet zudem eine Nahrungsergänzung, die einen hohen Anteil an natürlichem Carotinoid bergen soll. Unter dem Namen Astaxanthin werden diese luftdichten Kapseln vorwiegend über das Internet vermarktet. Die Hersteller sprechen von einem wahren Wundermittel. Richtigerweise wird jedoch nicht von einer heilenden Wirkung gesprochen. Ob es sich bei diesen Hinweisen lediglich um unbewiesenes Foren-Gequatsche handelt, ist zu Zeit noch nicht so richtig abschätzbar. Was man sich nun genau von diesen Produkten erhoffen kann, ist wenigstens wissenschaftlich noch nicht im Detail geklärt. Indikatoren lassen aber hoffen, dass sicherlich die eine und/oder andere Behauptung, die man finden kann, den Werbeversprechungen entspricht. Fakt scheint jedenfalls zu sein, dass dieser Wirkstoff keinerlei unerwünschten Begleiterscheinungen nach sich zieht. So gesehen ist es sicherlich falsch zu versuchen, den eigenen Testosteron-Spiegel mit diesen Mitteln wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Es ist ja schon mal beruhigend zu wissen, keinen „Schaden anrichten“ zu können. Wer dieses Experiment noch etwas zurück stellen möchte, hat durchaus einige Optionen seinem Körper Gutes zu tun und gleichzeitig die Testosteron-Werte nach oben zu pushen. Mit mehr Bewegung oder gar etwas Sport liegt man sicher auf der richtigen Schiene. Man braucht natürlich nicht gleich bis zum Exzess zu gehen. Öfter mal auf einen fahrbaren Untersatz verzichten, den Fahrstuhl ignorieren und kürzere Strecken zu Fuß gehen: Das ist ein guter Ansatz. Eine solche Vorgehensweise hilft ganz nebenbei auch mit, den Anteil an Körperfett zu minimieren. Insbesondere Bauchfett enthält das Enzym Aromatase.

Nahrungsergänzungsmittel Muskelaufbau NebenwirkungenDieses Enzym wandelt das begehrte Testosteron in Östrogen um, den lieben langen Tag lang. Eine Verschwendung! Schon ein kleines Krafttraining kann hier viel bewirken. Es werden Muskeln aufgebaut, die für einen höheren Energieumsatz sorgen. Auch das hilft mit, überschüssiges Fett abzubauen. Der angenehme Nebeneffekt ist eine natürlich Hautstraffung, was ein jüngeres Aussehen fördert. Aber bitte alles in Maßen. Zu viel Sport kann in Stress ausarten, was wiederum einer Testosteron-Produktion nicht förderlich ist. Jede Form von Stress, ob körperlich oder auch psychisch, ist kontraproduktiv. Bei der Ernährung sollte der Fokus auch auf der Aufnahme von ausreichend Vitaminen sowie ebenso wichtigen Spuren- und-Mineralstoffen liegen. Hier bietet der Markt eine große Auswahl an Tabletten, die mit allen nötigen Vitaminen und Spurenelementen versehen sind. Mit diesen All in One Tabletten kann auch kaum etwas falsch gemacht werden, da die einzelnen Bestandteile in der Regel nicht überdosiert sind. Eine gesunde und ausgewogene Lebensweise ist schon fast ein Garant für einen Testosteron-Spiegel mit den Idealwerten. Ausreichend Schlaf ist einer der Schlüssel. Testosteron wir zum überwiegenden Teil in der Nacht ausgeschüttet. Menschen, die zu wenig schlafen, lassen sich schneller stressen, und Stress ist ganz schlecht für die Testosteron-Produktion. Die Auswirkungen von Stress macht sich auch in der Schlafphase noch bemerkbar. Idealerweise sollten etwa acht Stunden ruhiger Schlaf ausreichen. Wer kann, sollte sich auch tagsüber gelegentlich eine kleine Ruhepause gönnen. Anstehende Probleme sollten möglichst schnell erledigt werden und nicht auf später verschoben werden. Probleme bedeuten nämlich immer Stress, auch wenn man dies eigentlich gar nicht so richtig registriert.

Testosteron wird bei Männer-Stammtischen doch oft etwas zu wichtig eingestuft, wenn da gelegentlich über Eroberungen und die verbrachte Nacht geprahlt wird. Oft handelt es sich eher um Wunschdenken. Die „Handlungen“ sind nicht selten frei erfunden. Natürlich hat ausreichend Testosteron einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die Libido. Zwischen „wollen und können“ ist jedoch noch eine größere Hürde zu nehmen. Die allermeisten Frauen stehen nicht auf Männer, die mit ihrer (gewünschten) Potenz protzen. Potenz ist nur ein kleiner Teil von Männlichkeit. Frauen wünschen sich einen Partner, auf den jederzeit zu hundert Prozent Verlass ist, der Verantwortung übernehmen will und auch kann. Spielereien im (Ehe)-Bett sind eine tolle Bereicherung in einer harmonischen Beziehung. Männer, die ihre „Stärken“ lediglich in einer überdurchschnittlichen Potenz zum Ausdruck bringen können, werden anderweitig öfters anstehen und auch versagen. Machos kommen beim zarten Geschlecht nur selten gut an. Weniger reden und stattdessen Taten folgen lassen, dürfte die weitaus bessere Taktik sein. Produkte für Testosteron steigern!

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8. Oktober 2017 | Posted in Bodybuilding
Diese Autor hat veröffentlicht 2 Artikeln. Mehr Infos über den Autor kommt bald.

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